ReNATE

ReNATE – Biologische Radionuklidentfernung durch Nutzung natürlicher Assoziationsprozesse: Technische Entwicklung

Das Verbundprojekt ReNATE startete im Oktober 2025 und wird für drei Jahre im Rahmen des FORKA-Programms des BMFTR gefördert. Beteiligt sind neben dem VKTA auch das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf e. V., die Leibniz-Universität Hannover sowie das Technische Ingenieurbüro Krüger.

Ziel des Projekts ist die Entwicklung eines biologischen Verfahrens zur ex situ-Sanierung radionuklidkontaminierter Erdstoffe mithilfe von Pflanzen. Aufbauend auf den biogeochemischen Erkenntnissen des Vorgängerprojekts RENA soll dieser biologische Reinigungsprozess noch schneller, effizienter und technisch praktikabler werden. Dazu werden wichtige Faktoren untersucht, die das Pflanzenwachstum und die Entfernung von Schadstoffen beeinflussen – etwa Bodenart, Pflanzenwahl, Einsatz von Düngemitteln oder die Chemie des Untergrunds. Mit den zu erhebenden Daten lässt sich abschätzen, wie gut die Methode auf andere kontaminierte Erdstoffe übertragbar ist.

Am Ende des Projekts soll ein ganzheitliches Konzept stehen, das nicht nur die Reinigung der Böden beschreibt, sondern auch, wie die dann kontaminierte Pflanzenbiomasse sicher entsorgt werden kann – praktisch umsetzbar und wirtschaftlich sinnvoll.

Förderkennzeichen 15S9454B

Ansprechpartner:

Dr. Manja Vogel
Dr. Henry Lösch

Schematische Darstellung der inhaltlichen Zusammenhänge des Forschungsprojektes ReNATE