Radioaktive Reststoffe, vorwiegend radioaktive
Abfälle und Abwässer, werden im VKTA zwischengelagert. Der VKTA
betreibt dafür das Zwischenlager Rossendorf (ZLR) für alle Arten von
festen radioaktiven Abfällen und ein Transportbereitstellungslager.
Bei der Zwischenlagerung ist zwischen den verschiedenen Arten der Reststoffe zu
unterscheiden, die unterschiedlich gehandhabt werden. Feste schwachradioaktive
Abfälle werden in Primärbehältern, meist in
200-Liter-Abfallfässern gelagert. Sie befinden sich während der
Zwischenlagerung in Fracht- oder so genannten KONRAD-Containern.
Die
Lagerung mittelaktiver Abfälle erfolgt in Abschirmbehältern, die aus
Gusseisen oder Eisen-Granulatbeton bestehen. Flüssige radioaktive
Abfälle und radioaktive Abwässer werden in unterirdischen
Behältern zwischengelagert. Ein Tankwagen bringt sie zur weiteren
Behandlung, in der Regel in die ESR.
Für den gesamten
Forschungsstandort Rossendorf betreibt der VKTA alle
Auffanganlagen für
Laborabwässer und die Laborabwasser-Reinigungsanlage. Laborabwässer
aus Strahlenschutzbereichen unterliegen einer
radiologischen Kontrolle.