| |
 |
| Rückbau
Kernmaterialentsorgung |
 |
Ihr Ansprechpartner:
Dipl.-Ing. Thomas Grahnert |
 |
(0351) 260
3592 |
 |
(0351) 260
2917 |
|
|
 |
|
| Eine wesentliche Aufgabe beim Rückbau der
kerntechnischen Anlagen ist es, das in Rossendorf vorhandene Kernmaterial zu
sichern, für die fachgerechte Entsorgung vorzubereiten und
schließlich zu entsorgen. |
 |
|
|
|
Spezialisten des VKTA
nutzen eine eigens entwickelte mobile Umladestation, um die bestrahlten
Brennelemente aus dem Lagerbecken in die CASTORen umzuladen. (© VKTA
2000) |
|
|
Das gesamte
Kernmaterial wurde deshalb in der "Einrichtung zur Entsorgung von Kernmaterial
Rossendorf" (EKR) unter Einhaltung höchster Sicherheitsstandards
zusammengefasst. Eine besondere Stellung bei der Entsorgung von
Kernmaterial nehmen die abgebrannten Brennelemente des Rossendorfer Forschungsreaktors sowie die aus der
ehemaligen Isotopenproduktion resultierende hochangereicherte
Uranylnitratlösung ein. Die abgebrannten Brennelemente lagerten unter
Wasser in einem speziellen Becken in der Reaktorhalle des Rossendorfer
Forschungsreaktors (RFR). Mit einem für den VKTA neu entwickelten
Verfahren wurden sie aus dem Wasserbecken trocken in spezielle CASTOR-MTR
2-Behälter umgeladen. (mehr)
|
|
|
CASTOR-Behälter verlassen den Forschungsstandort Rossendorf (© VKTA
2005) |
|
Diese
CASTOR-Behälter wurden anschließend bis zu ihrem Abtransport in das
Brennelement-Zwischenlager Ahaus in die Transportbereitstellungshalle der EKR
überführt. Mitte 2005 erfolgte der Abtransport der 18 CASTOR
MTR2-Behälter in das Brennelement-Zwischenlager Ahaus. Im
Brennelement-Zwischenlager Ahaus verbleiben diese Behälter bis zur
Umlagerung der darin befindlichen Brennelemente in ein bundesdeutsches Endlager
Für die hochangereicherte Uranylnitratlösung wurde Ende 2004 eine
Konvertierung zu Urantrioxid in einer Wiederaufarbeitungsanlage im englischen
Sellafield durchgeführt. Durch weitere zielgerichtete Aktivitäten
des VKTA zur Entsorgung der in der EKR sichergestellten angereicherten
Kernmaterialien (Abgabe von angereicherten Kernmaterial zur Wiederverwendung
nach Kasachstan und Russland) konnte das Kernmaterialinventar der EKR bis Ende
2006 auf ein Niveau reduziert werden, welches es nunmehr gestattet, die
Aufwendungen für die immer noch erforderlichen Sicherungsmaßnahmen
deutlich zu reduzieren. Damit bleiben dem Freistaat Sachsen jährliche
Ausgaben in Millionenhöhe erspart. Die nunmehr noch erforderlichen
Sicherungsmaßnahmen sind u. a. in einer am 05.06.2007 dem VKTA erteilten
5. Änderungsgenehmigung definiert. Die genaue Registrierung des
Kernmaterialbestandes obliegt der Kernmaterialbeauftragten.
|
|
|
|
|
Containerfahrzeug beim Abtransport der
Uranylnitratlösung nach Sellafield (© VKTA 2004) |
|
|
|
|
Beteiligte von VKTA, USA, IAEO und EURATOM
und der russischen Firma LUCH am Projekt zur Rückführung von
Kernmaterial der Forschungsreaktoren in das Ursprungsland (© VKTA
2006) |
|
 |
|
|
|
|
|
© vkta 2006 |
 |
|
| |
|
|