Rückbau        
 
Rückbau Kernmaterialentsorgung
Ihr Ansprechpartner: Dipl.-Ing. Thomas Grahnert
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Eine wesentliche Aufgabe beim Rückbau der kerntechnischen Anlagen ist es, das in Rossendorf vorhandene Kernmaterial zu sichern, für die fachgerechte Entsorgung vorzubereiten und schließlich zu entsorgen.
Spezialisten des VKTA nutzen eine eigens entwickelte mobile Umladestation, um die bestrahlten Brennelemente aus dem Lagerbecken in die CASTORen umzuladen.
(© VKTA 2000)
  Das gesamte Kernmaterial wurde deshalb in der "Einrichtung zur Entsorgung von Kernmaterial Rossendorf" (EKR) unter Einhaltung höchster Sicherheitsstandards zusammengefasst.
Eine besondere Stellung bei der Entsorgung von Kernmaterial nehmen die abgebrannten Brennelemente des Rossendorfer Forschungsreaktors sowie die aus der ehemaligen Isotopenproduktion resultierende hochangereicherte Uranylnitratlösung ein. Die abgebrannten Brennelemente lagerten unter Wasser in einem speziellen Becken in der Reaktorhalle des Rossendorfer Forschungsreaktors (RFR).
Mit einem für den VKTA neu entwickelten Verfahren wurden sie aus dem Wasserbecken trocken in spezielle CASTOR-MTR 2-Behälter umgeladen. (mehr)


CASTOR-Behälter verlassen den Forschungsstandort Rossendorf (© VKTA 2005)

Diese CASTOR-Behälter wurden anschließend bis zu ihrem Abtransport in das Brennelement-Zwischenlager Ahaus in die Transportbereitstellungshalle der EKR überführt.
Mitte 2005 erfolgte der Abtransport der 18 CASTOR MTR2-Behälter in das Brennelement-Zwischenlager Ahaus. Im Brennelement-Zwischenlager Ahaus verbleiben diese Behälter bis zur Umlagerung der darin befindlichen Brennelemente in ein bundesdeutsches Endlager Für die hochangereicherte Uranylnitratlösung wurde Ende 2004 eine Konvertierung zu Urantrioxid in einer Wiederaufarbeitungsanlage im englischen Sellafield durchgeführt.
Durch weitere zielgerichtete Aktivitäten des VKTA zur Entsorgung der in der EKR sichergestellten angereicherten Kernmaterialien (Abgabe von angereicherten Kernmaterial zur Wiederverwendung nach Kasachstan und Russland) konnte das Kernmaterialinventar der EKR bis Ende 2006 auf ein Niveau reduziert werden, welches es nunmehr gestattet, die Aufwendungen für die immer noch erforderlichen Sicherungsmaßnahmen deutlich zu reduzieren.
Damit bleiben dem Freistaat Sachsen jährliche Ausgaben in Millionenhöhe erspart. Die nunmehr noch erforderlichen Sicherungsmaßnahmen sind u. a. in einer am 05.06.2007 dem VKTA erteilten
5. Änderungsgenehmigung definiert.
Die genaue Registrierung des Kernmaterialbestandes obliegt der Kernmaterialbeauftragten
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Containerfahrzeug beim Abtransport der Uranylnitratlösung nach Sellafield (© VKTA 2004)

Beteiligte von VKTA, USA, IAEO und EURATOM und der russischen Firma LUCH am Projekt zur Rückführung von Kernmaterial der Forschungsreaktoren in das Ursprungsland (© VKTA 2006)
 

     
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