Der 1957 in Betrieb genommene Reaktor wurde
Mitte 1991 endgültig außer Betrieb genommen. Im Rahmen der ersten
Genehmigung zur Stilllegung und zum Abbau des RFR wurden 1998 alle 951
bestrahlten Brennelemente im Lagerbecken der Reaktorhalle zusammengeführt.
Von dort wurden sie zwischen 1999 und 2000 in 18 Transport- und
Lagerbehälter vom Typ CASTOR MTR 2 überführt. Bis zur Abgabe an
ein zentrales Zwischenlager verbleiben sie in der eigens dafür errichteten
Transportbereitstellungshalle.
Im Rahmen
der erteilten 3. Genehmigung zur Stilllegung des RFR wird die Anlage
gegenwärtig ausgeräumt. Alle nicht mehr benötigten Systeme und
Komponenten werden außer Betrieb genommen und zurückgebaut.
Anschließend werden auf der Basis einer 4.
Stilllegungsgenehmigung die radioaktiven Restbauwerke abgebaut und geordnet
entsorgt. Ziel der 4. Stilllegungsgenehmigung ist die Entlassung der RFR-Anlage
aus der Zuständigkeit des Atomgesetzes. Die dann noch verbleibenden
Baustrukturen werden konventionell entsorgt.