Rückbau        
 
Rückbau Reaktoren
Ihr Ansprechpartner: Sven Kowe
(0351) 260 3436
(0351) 260 2404
Die der Bevölkerung am besten bekannte Anlage am Forschungsstandort Rossendorf ist der Rossendorfer Forschungsreaktor (RFR). Er existiert seit Gründung des Kernforschungszentrums im Jahr 1957. Der Reaktor vom sowjetischen Serientyp WWR-S erreichte eine thermische Leistung von zehn Megawatt. Zur Moderierung und Kühlung wurde hochentsalztes Leichtwasser benutzt. Als Reflektor diente metallisches Beryllium. Der RFR war ein Mehrzweckreaktor, der hauptsächlich als Neutronenquelle für die Produktion von Radioisotopen, für die Neutronendotierung von Silizium, für Aktivierungsanalysen sowie für die Materialforschung genutzt wurde.
Im Rahmen des Kernenergieprogramms der DDR diente er auch Ausbildungszwecken. 1991 wurde er endgültig abgeschaltet und die Forschungen wurden eingestellt.
Rossendorfer Forschungsreaktor vor der Stilllegung(© VKTA 1993)
  Zwei weitere Reaktoren, die in Rossendorf betrieben wurden, waren sogenannte Nullleistungsreaktoren. Dabei handelte es sich um die Rossendorfer Anordnung für kritische Experimente (RAKE) und den Ringzonenreaktor (RRR). Diese Reaktoren wurden bereits 1998 beziehungsweise 2000 demontiert, vollständig abgebaut und aus dem Geltungsbereich des Atomgesetzes entlassen. Die Stilllegung des RFR ist erheblich aufwändiger. Die Voraussetzung dafür war die Überführung der bestrahlten Brennelemente des RFR aus dem Lagerbecken in Transport- und Lagerbehälter, die im November 2000 abgeschlossen wurde. Der Rückbau der RFR-Anlagen wurde im Januar 2001 begonnen und wird mit dem Abbau des Bauwerkes etwa im Jahr 2011 beendet.
Ausführliche Informationen zu den Reaktoren finden Sie hier:
  Rossendorfer Forschungsreaktor (RFR)
  Rossendorfer Ringzonenreaktor (RRR)
 

Rossendorfer Anordnung für kritische Experimente (RAKE)

     
top
webmaster
download des acrobat reader (freeware)
anzeige des lexikon
© vkta 2006