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Die fachgerechte Stilllegung und Entsorgung der kerntechnischen Altanlagen des früheren Zentralinstituts für Kernforschung stellt die Hauptaufgabe des VKTA dar. Beide Bereiche erfordern ein hohes Maß an technische Kompetenz und Erfahrung. Nur durch ein geschicktes Zusammenspiel der verschiedenen Fachdisziplinen, wie dem Strahlenschutz, der Analytik und der Entsorgung, war es dem VKTA möglich, bereits einen großen Teil der Altanlagen rückzubauen. Dazu gehören beispielsweise

Dazu gehören beispielsweise

  • die Nullleistungsreaktoren RRR und RAKE,
  • das Radiopharmazeutische Laboratorium,
  • die Anlagen für Strahlenquellen,
  • die ehemalige Spaltmolybdänproduktion AMOR und nicht zuletzt
  • der Anlagenkomplex der ehemaligen Rossendorfer Isotopenproduktion.


(Abbildung: Die Rossendorfer Isotopenproduktion vor Beginn und nach Abschluss des Rückbaus)

Die für den früheren Betrieb erforderlichen Entsorgungseinrichtungen wie die Lagereinrichtungen für feste und flüssige radioaktive Abfälle und deren spezielle Kanalisation konnten bereits ebenfalls erfolgreich rückgebaut werden.

Die aktuell größte Rückbauaufgabe des VKTA, der Rossendorfer Forschungsreaktor, wurde in den vergangenen Jahren schon sehr weit vorangetrieben. Hier konnten, nach Freimessung und behördlicher Freigabe, bereits die oberirdischen Baustrukturen abgerissen werden. Nunmehr richtet sich der Fokus auf die unterirdischen Gebäudestrukturen.


(Abbildung: Ehemaliges Reaktorgebäude vor und während des Abbruchs)

Es wird zwar noch einige Zeit in Anspruch nehmen, doch das erklärte Ziel der „Grünen Wiese des Rossendorfer Forschungsreaktors“ ist schon in greifbare Nähe gerückt. Darüber hinaus stellt der VKTA seine Rückbaukompetenz auch in Forschungsprojekten unter Beweis.

Gleichermaßen ist der VKTA bestrebt, seine Rückbau- und Entsorgungserfahrungen im Rahmen von Aus- und Weiterbildung weiterzugeben oder durch Dienstleistungen für Dritte am Markt anzubieten.