Chemische und Radionuklidanalytik

Unser Schwerpunkt liegt in der Bestimmung von künstlichen und natürlichen Radionukliden in einem weiten Aktivitätsbereich (mBq bis GBq) sowie von Spuren- und Hauptkomponenten bei unterschiedlichsten Probenmatrices.

Wir bieten Ihnen dafür eine komplexe Leistungspalette: Bedarfsorientiert beraten wir bezüglich Analyseninhalt und -umfang sowie ggf. bei der Durchführung der Probenahme. Für die qualitätsgerechte Bearbeitung auch von umfangreicheren Analyseaufträgen garantieren fachkompetentes Personal, eine solide technische Ausstattung sowie regelmäßige Qualitätskontrollen im Rahmen der Akkreditierung.

Unsere Leistungen erstrecken sich über die Analytik, die Ausführung von problemorientierten Laboruntersuchungen bis zur Erstellung von Empfehlungen und Bewertung auf der Grundlage von Resultaten. Unsere Leistungsstärke dokumentiert sich in vielfältigen Referenzen und Arbeitsgebieten:

Detaillierte Aufgabengebiete

  • Rückbaubegleitende Analytik: zum sicheren und umweltverträglichen Rückbau kerntechnischer Anlagen
  • Deklarationsanalysen von Abfallgebinden
  • Sanierung von Anlagen aus dem Uranbergbau.
  • Radiologische Erfassung, Untersuchung und Bewertung bergbaulicher Altlasten
  • Untersuchungen zur Umgebungsüberwachung von Kernkraftwerken (Immissions- und Emissionsüberwachung)
  • Analytik zum Transfer natürlicher Radionuklide vom Boden in die Pflanze
  • Analyse und Begutachtung kontaminationsverdächtigter Materialien aus der Bauwirtschaft (radiologisch und konventionell)
  • Radiochemische Ausscheidungsanalytik im Rahmen der Inkorporationsüberwachung beruflich strahlenexponierter Personen
  • Radionuklidanalysen für Kernkraftwerke
  • Präzisionsanalytik für Kernbrennstoffe
  • Radionuklidanalytik von Trink- und Mineralwässern
  • Untersuchung und Bewertung von Grund- und Oberflächenwässern, Abwasser und Abfall sowie von Sedimenten und Böden (konventionell und Radionuklide)
  • Charakterisierung von hochsalinaren Fluiden und Feststoffen aus dem Betrieb von Geothermieanlagen

Der VKTA nutzt moderne Methoden der Analytik, um Kontaminationen mit radioaktiven und konventionellen Schadstoffen zu messen und beurteilen zu können. Dabei kommen instrumentelle, radiochemische, kernspektroskopische und nasschemische Methoden von der Spuren- bis zur Hauptkomponentenanalytik zum Einsatz.

Das Feld der chemischen und radiochemischen Analytik umfasst folgende Methodenkomplexe:

  • Matrixorientierte Probenvorbereitung
  • Chemisch-physikalische Charakterisierung
  • Nasschemische Methoden, z. B. Gravimetrie, Volumetrie
  • chromatographische Methoden, z. B. Ionenchromatographie, Gaschromatographie, HPLC
  • Spektroskopische Methoden, z. B. ICP-MS, Photometrie
  • Elektrochemische Messmethoden, z. B. Potentiometrie, Voltammetrie, Analytik mittels ionensensitiver Elektroden
  • Gammaspektrometrie
  • Alphaspektrometrie
  • Flüssigszintillationsspektrometrie (LSC) für die Messung von Beta- und Alpha-Strahlern

Die Messverfahren der α-, β- und γ-Spektrometrie sowie der ICP-MS werden je nach Aufgabenstellung sowohl instrumentell als auch in Kombination mit zahlreichen speziell auf Nuklid und Matrix zugeschnittenen radiochemischen Trennverfahren eingesetzt.